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11.03.2019 Herald Lux - Handlungsempfehlung

Ablehnung des aktuellen Übernahmeangebots der Metafina GmbH für Ihre Herald(LUX)-Anteile

Wie Sie wissen, haben Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Ansprüche im Zusammenhang mit den von Ihnen erworbenen Herald(LUX) Anteilen beauftragt und Sie haben in der letzten Zeit bereits mehrere Auszahlungen erhalten.

Anleger des Herald(LUX) werden aktuell über die Depotbanken wegen eines Übernahmeangebots seitens der Metafina GmbH angeschrieben. In diesem Schreiben wird Anlegern das Angebot gemacht, die Anteile zu einem Preis von EUR 25,00 zu verkaufen.

Wir empfehlen Ihnen, dieses Angebot abzulehnen.

Hintergrund: Die Anteile von Herald(LUX) haben aus heutiger Sicht einen wesentlich höheren Wert. Der Wert der Anteile bemisst sich danach, mit welchen Rückzahlungen derzeit aus dem Fondvermögen in Luxemburg und der MVF-Insolvenzmasse in den USA gerechnet werden kann. Ausgehend von den uns aktuell bekannten Informationen, gehen wir davon aus, dass diese Auszahlungen wesentlich über den angebotenen EUR 25,- liegen und auch relativ zeitnah erfolgen werden.

Dieses Verkaufsangebot für Ihre Herald(LUX) Anteile ist nicht mit dem Schreiben der Liquidatoren des Herald Lux zu verwechseln, in dem diese ein Stimmungsbild darüber bekommen wollen, ob ein Anspruch des Fonds gegen die Madoff Insolvenzmasse in den USA (BLMIS) verkauft werden soll. Wie Ihnen auch bereits mitgeteilt, empfehlen wir Ihnen nach wir vor für den Verkauf des Rechtsanspruchs, wie ihn die Liquidatoren gerade abstimmen, zu stimmen.

Zur Ablehnung des Angebotes des Verkaufs Ihrer Anteile an die Metafina GmbH müssen Sie nichts weiter unternehmen, da ein Verkauf nur im Fall einer positiven Weisung an Ihre Depotbank zustande kommt.

11.03.2019 Öffentliches Kaufangebot für Stücke des Herald LUX durch eine Firma "Matafina GmbH"

Aktuell werden von den Depotbanken, bei denen Stücke des "Herald Lux" gelagert sind, "Angebote" zum Erwerb von Stücken durch eine Firma Metafina GmbH verschickt. Die Metafina GmbH ist ein seit Februar 2019 tätiger Finanzdienstleister, der auf den Kauf nicht notierter und illiquider Wertpapiere und Ansprüche spezialisiert ist.

Diese Firma bietet an Stücke des Fonds zum Preis von € 25 (!) zu erwerben. Bei dieser Information handelt es sich um einen gesetzlichen Pflichtversand eines sog. „öffentlichen Kaufangebotes“. Es ist ausdrücklich keine Initiative der Depotstellen im Sinne der Kunden und steht auch in keinerlei Zusammenhang mit den Bemühungen der Liquidatoren.

Wirtschaftliche Wertung: In Anbetracht der zu erwartenden Erlöse, die die Liquidatoren des Fonds voraussichtlich in Kürze erzielen werden, ist der angebotene Preis als "Abstauberangebot" zu werten. Als wesentlich dramatischer einzuschätzen ist die Tatsache, dass aufgrund eines Verkaufs von Stücken ein Eigentümerwechsel stattfinden wird, der die erst jüngst erfolgreich abgeschlossenen "KYC"-Verfahren, die aufgrund der Forderungen des Luxemburger Amtsgerichts (an die die Auszahlungen gebunden waren) für künftige Rückzahlungen hinfällig machen könnte. Unabhängig von extrem schlechten Angebotspreis ist daher die Empfehlung auszusprechen, die Erwerbsofferte der Metafina GmbH zu ignorieren

Diese Einschätzung wird auch von DEMINOR geteilt, die die Interessen von vielen hundert Anlegern und diversen KVG’n vertritt.

22.01.2019 Herald Lux - Veräußerung von Entschädigungsansprüchen

Die Liquidatoren wurden durch das Gericht in Luxemburg befähigt, den Rechtsanspruch auf weitere Entschädigungen aus dem Fall“ Madoff“ zu veräußern.

Im Vorfeld dieser Entscheidung haben die Liquidatoren im schriftlichen Umlaufverfahren im Oktober vergangenen Jahres die Geschädigten befragt, wie diese grundsätzlich und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den USA (siehe meine Mail mit einer Einschätzung über Aufarbeitung, Analyse und Wertung der bisherigen Ereignisse infolge der Tätigkeiten des US-Insolvenzverwalters E. Picard) entscheiden würden.

Sehr vereinfacht gesagt, ging es den Liquidatoren darum eine Einschätzung zu erhalten, ob

  • Anleger lieber auf weitere pro rata temporis-Zahlungen warten („sit and wait“) oder
  • durch Verkauf des Rechtsanspruchs („Claim“) die Angelegenheit final beenden wollen („full and final“).

Nach dezidierter Verifizierung der Rückantworten wird nun also der Verkauf vorangetrieben, nachdem die überwiegende Mehrheit eine Finalisierung der Fortführung vorziehen. Die Liquidatoren erwarten den Abschluss des Verkaufsprozesses (sofern das Gericht diesem final zustimmt) gegen Ende des zweiten Quartals 2019.

Weiterhin ist zu vermelden: der Insolvenzmasse des Herald Lux. fließt in Bälde die insgesamt 10. Zahlung aus den Insolvenzbemühungen Picards zu. Er wird sich um weitere 2,467% Entschädigung handeln. Ob diese unmittelbar an die Geschädigten zur Auszahlung gelangt oder zusammen mit dem Erlös des Verkaufs und der folglich zu erwartenden finalen Abrechnung ausgeschüttet wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Letztlich: Nach dem für Privatanleger erfolgreichen „Billigkeitserlass“ seitens des BFM habe ich in Erfahrung gebracht, dass die für Sie als Empfänger dieser Mail bedeutenden Depotstellen die „Korrektur“ der zunächst einbehaltenen Steuern auf die erste Auszahlung des Herald Lux in dieser und der nächsten Woche vorzunehmen planen.

31.12.2018 Herald Lux& Madoff Victim Fund - Weihnachtsfreuden

Der MVF (Madoff-Victim-Fund) hat –wie Anfang Dezember angekündigt- seine dritten Schecks verschickt und gestern sind die ersten bei den geschädigten Anlegern (die einen Antrag gestellt haben) angekommen. Die Quote hat sich nun auf 56,65% erhöht. Klasse, denn wir alle sind ja nur von Quoten von ca. 10-15% ausgegangen.

Aber viel bedeutender und von allen hier im Verteiler sehnlichst erwartet:

Der Antrag auf Billigkeit der Ausschüttungen (speziell) des HERALD Lux (aber auch allen anderen Madoff-Feeder-Fonds, die deutschen Anlegern verkauft wurden) ist am 20.12. POSITIV beschieden worden! In der Erklärung des Bundesfinanzministeriums an die obersten Finanzbehörden der Länder (liegt im Original vor) heißt es wörtlich

„Bei Investmentanteilen an Madoff-Fonds, … ist aus Billigkeitsgründen von einer Besteuerung der Ausschüttungen abzusehen. …[…]… Der Entrichtungspflichtige (Anmerkung des Absenders: das ist die Depotstelle) sollte bei bestandsgeschützten Alt-Anteilen keine Kapitalertragsteuer auf die Ausschüttungen aus Madoff-Fonds einbehalten. Bereits einbehaltene Kapitalertragsteuer sollte von dem Entrichtungspflichtigen erstattet werden. Sofern bei bestandsgeschützten Alt-Anteilen Kapitalertragsteuer einbehalten und keine Erstattung durch den Entrichtungspflichtigen vorgenommen wurde, ist die Kapitalertragsteuer im Rahmen des Veranlagungsverfahrens zu erstatten.“

Das Original der Mitteilung wird in den nächsten Tagen beim Ministerium unter der Adresse: https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Investmentsteuer/investmentsteuer.html abrufbar sein.

29.10.2018 Herald Lux - HANDLUNGSBEDARF

Die Liquidatoren des Herald Lux haben sich kürzlich mit einem Schreiben in englischer Sprache über die Depotbanken an die Anteilseigner von Herald Lux gewandt. Ziel des Schreibens ist es ein Meinungsbild der Anteilseigner zu erhalten, ob ein Anspruch des Fonds gegen die Madoff Insolvenzmasse in den USA (BLMIS) verkauft werden soll.

Herald Lux hat von der Madoff Insolvenzmasse bereits einen Betrag von US-Dollar 147 Millionen erhalten und dem Fonds steht theoretisch noch ein weiterer Anspruch in Höhe von US-Dollar 83 Millionen zu. Allerdings rechnen wir fest damit, dass der Madoff Insolvenzmasse nicht ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um alle gegen sie bestehenden Ansprüche zu erfüllen. Insofern kann die Insolvenzmasse nur eine bestimmte Quote der ausstehenden Ansprüche erfüllen. Die konkrete Höhe der Quote, die seitens der Insolvenzmasse ausgezahlt werden kann, wird aber erst final feststehen, wenn eine größere Anzahl von Klageverfahren beendet ist, was realistischer Weise noch Jahre dauern kann.

Um die Sache nach 10 Jahren abzuschließen, gibt es seitens der Liquidatoren die Überlegung, die ausstehende Forderung zu verkaufen. Insgesamt liegen 9 Angebote mit einem Verkaufspreis zwischen 11 – 15 % des ursprünglichen Forderungsbetrages vor. Dies entspricht im Fall eines Verkaufes einer Zahlung an den Fonds zwischen US-Dollar 25.304.400,- und US-Dollar 34.506.000,- . Im Fall einer breiten Zustimmung seitens der Anleger wird der Verkauf in den nächsten sechs Monaten abgewickelt.

Im Fall eines Verkaufs erreichen die Anleger insgesamt eine Rückzahlungsquote in US-Dollar zwischen 81% und 85% gemessen an dem letzten Handelspreis von Herald Lux Anteilen am 28.11.2008 (US-Dollar 1.249,-). Unter Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses, wird die Rückzahlungsquote in Euro eher zwischen 82% und 86% des letzten Handelspreises am 28.11.2018 (EUR 1.047,86) liegen. Die finale Rückzahlungsquote hängt davon ab, ob bzw. welches Angebot die Herald Lux Liquidatoren annehmen und von der weiteren Entwicklung des Wechselkurses.

Nach Prüfung der verschiedenen Optionen empfehlen wir unseren Mandanten für den Verkauf der Forderung durch Herald Lux zu stimmen. Dazu können Sie statt dem englischen Formular („APPENDIX 2 – Questions to Herald (Lux) shareholders regarding a potential claims sale“) das Formular unter folgendem Link in deutscher Sprache ausdrucken, ausfüllen und bis spätestens zum 05.11.2018 an Ihre Depotbank schicken.

05.10.2018 Herald Lux - Case Update

  • Am 4. Oktober 2018 fand in Luxemburg eine Aktionärsversammlung statt, an der Vertreter von Deminor teilnahmen.
  • In der ersten Ausschüttung wurden 163 Mio. USD an Anleger ausgezahlt. USD 9 Mio. wurden von den Liquidatoren für bestimmte Investoren zurückgestellt, bis weitere Verifizierungen vorliegen.
  • Die Liquidatoren diskutierten den möglichen Verkauf der verbleibenden Kundenforderung gegen den US-Treuhänder (BLMIS). Derzeit liegen 9 Gebote auf dem Tisch. Die Liquidatoren werden sich in Kürze an die Investoren wenden, um ihre Meinung einzuholen. Deminor wird seine Position in dieser Angelegenheit zu gegebener Zeit mit seinen Kunden teilen.
  • Sollte die Forderung gegen die BLMIS verkauft werden, planen die Liquidatoren, den verbleibenden Erlös auszuzahlen und die Liquidation bis Ende 2019 abzuschließen. Falls kein Verkauf erfolgt, ist es schwer zu bestimmen, wann weitere Ausschüttungen folgen, da der Zeitpunkt der Ausschüttungen ausschließlich von der Abwicklung des BLMIS-Nachlasses abhängt, der bereits seit fast 10 Jahren andauert.

30.07.2018 Herald Lux - Fragen und Antworten

Wie ist der aktuelle Stand des Falles?

Bitte lesen Sie unsere Updates. Vorrausschickend lässt sich sagen, dass die Liquidatoren des Fonds Herald Lux nun damit begonnen haben, Ausschüttungen an die Anteilsinhaber (bzw. an deren Banken) vorzunehmen. Wir wissen von zwei Depotstellen, die diese individuellen Gutschriften bereits vorgenommen haben.

Wie hoch ist die Vergütung, die ich pro Aktie erhalte?

USD 874,96 pro Fondsanteil. Das sind rund 70% des letzten Nettoinventarwerts des Herald Lux, als im November 2008 herauskam, dass der Fonds ein Betrugsvehikel von Bernard Madoff ist.

In welcher Währung erhalte ich die Zahlung?

Sofern Sie Ihre Investition in EUR getätigt haben, rechnet die Depotstelle den USD-Betrag zum Tageskurs in EUR um und schreibt ihn dann entsprechend in EUR als „Ausschüttung“ gut. Der Betrag in EUR richtet sich nach dem von der Bank verwendeten Umtauschverhältnis. Wenn Sie Ihre Investition in USD getätigt haben, sollten Sie USD 874,96 pro Aktie erhalten. Als Prozentsatz Ihrer Investition in EUR sollte USD 874,96 bei einem aktuellen Umtauschverhältnis von USD/EUR 1,17 etwa 71,5% des letzten Nettoinventarwertes entsprechen.

Dieser Prozentsatz entspricht nicht dem Betrag, den ich erhalten habe. Ich habe etwa ein Viertel weniger erhalten. Warum?

Alle Depotbanken behalten einen Prozentsatz ein, um aufgrund der zum Jahresbeginn eingeführten Investmentsteuerreform mögliche Steuern, die auf den Entschädigungsbetrag fällig sind, zu zahlen. Wir (Deminor) haben uns rechtlich beraten lassen und die Auskunft erhalten, dass eine Rückzahlung aus Insolvenzmasse grundsätzlich nicht steuerbar ist. Die Depotstellen warten nun auf eine schriftliche Bestätigung des BMF (Bundesfinanzministeriums), dass keine Steuern fällig sind. Dies kann allerdings noch einige Wochen dauern. Der nun zunächst einbehaltene Steuerabzugsbetrag wird Ihnen unmittelbar nach dieser behördlichen Bestätigung im Rahmen einer zweiten Überweisung nachvergütet. Die erste und zweite Zahlung sollten zusammen USD 874,96 oder den entsprechenden Betrag in EUR betragen.

Wann erhalte ich meine Zahlung?

Wenn Sie Ihre Zahlung bis zum Zeitpunkt dieses Update noch nicht erhalten haben, kann es sich nur noch um wenige Tage handeln. Achten sie auf die schriftlichen Mitteilungen der jeweiligen Depotstellen. Bitte setzen Sie sich dieser in Verbindung, wenn Sie die Zahlung nicht bis zum 9. August erhalten haben.

Wie berechnet sich Deminor’s Vergütungsanspruch?

Der Deminor aufgrund des mit den Anlegern geschlossenen Dienstleistungsvertrages geschuldete Anteil beträgt zunächst vereinbarungsgemäß 10% auf den jeweiligen Wiedererlangungswert (=Ausschüttung), zuzüglich der geltenden Mehrwertsteuer. Deminor wird –wie angekündigt- einen Betrag von EUR 1.000 von der Rechnung abziehen, der aufgrund unserer Verhandlungen mit HSBC zur Deckung anteiliger Kosten unserer Mandanten bezahlt wurde. Übersteigt der Bonus-Betrag von EUR 1.000 den Betrag der Deminor-Gebühr (zzgl. MwSt.), wird der Restbetrag von Deminor als Gutschrift auf zukünftige Ausschüttungen einbehalten.

Wann erhalte ich die Rechnung von Deminor?

Wir gehen davon aus, dass wir Ende August mit der Rechnungsstellung für unsere Kunden beginnen werden. Auf der Rechnung von Deminor wird der Betrag in USD und EUR angegeben sein; Sie werden die Wahl zwischen einer Überweisung in EUR oder USD haben. Ein Einbehalt im Rahmen der anstehenden Auszahlung ist aus technischen und juristischen Gründen nicht möglich.

Welche weiteren Zahlungen kann ich von Herald Lux erwarten?

Wir schätzen, dass sich weitere Ausschüttungen auf USD 189,41 ergeben werden, was einer Gesamt-Entschädigungsquote von 85% erhöhen würde. Dies ist eine Schätzung auf der Basis des jetzigen Sachstands und Erkenntnissen um Umfeld der Gesamtliquidationsangelegenheit „Madoff“ in den USA. Der tatsächliche Betrag kann mehr oder weniger als diese Schätzung sein. Der Zeitpunkt weiterer Ausschüttungen ist noch nicht genau absehbar. Sollten die Liquidatoren beschließen, die verbleibende Forderung auf dem Madoff-Nachlass zu verkaufen, könnte bereits Anfang nächsten Jahres eine zweite Ausschüttung erfolgen. Andernfalls können weitere Ausschüttungen über einen Zeitraum von 2-5 Jahren verteilt werden. Wir stehen mit einigen Intermediären in Verbindung, um Ihnen für jeden der Fälle entsprechende Empfehlungen aussprechen zu können.

Gibt es etwas, das ich in dieser Phase tun muss?

Nein, wir von unserer Seite haben alle eindeutigen Daten und Informationen an die Gerichte in Luxemburg geleitet. Sie wiederum erhalten die Ausschüttungszahlung automatisch über die Depotstelle/Bank, bei der Sie die Stücke HERALD LUX verwahrt haben. Wenn Sie sie bis zum 9. August keine Zahlung erhalten haben sollten, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihre Depotstelle/Bank, um zu fragen, warum Sie bei einer Auszahlung nicht berücksichtigt wurde. Mit dieser Information kontaktieren Sie uns bitte und melden uns das mitgeteilte Problem. .

25.07.2018 Herald Lux - Case Update

Die Liquidatoren haben in der vergangenen Woche begonnen, die angekündigte erste Auszahlung an die im Register eingetragenen Parteien zu überweisen.

Die Depotbanken werden nun damit beginnen, die jeweiligen Beträge den anlegerspezifischen Beständen zuzuordnen und entsprechend weiter zu leiten.

Nach unseren jetzigen Informationen werden zum Stand dieses Updates aufgrund gesetzlicher Verpflichtung die in Deutschland gültigen Steuern zunächst einbehalten. Wir wissen jedoch von unseren deutschen Partnern , dass die Depotstellen mit der deutschen Finanzbehörde in Kontakt sind, um mittels Billigkeitsersuchen eine Besteuerung (ggfls. rückwirkend) zu verhindern. Deminor hat einen Steuerexperten mit der Prüfung des Sachverhaltes beauftragt, der uns bestätigte, dass die steuerrechtlichen Gegebenheiten gegen eine Veranlagung sprechen, sodass wir tatsächlich davon ausgehen, dass ein eventuell in der ersten Auszahlung einbehaltener Steuerbetrag in einem zweiten Schritt an die Anleger ausgekehrt wird.

24.07.2018 Metzler Fund Xchange Newsboard - Aktueller Stand zum Fonds Herald (Lux) US Absolute Return

Im Nachgang zu unserer News vom 11. Juli 2018 freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass die erste Auszahlung aus dem in Liquidation befindlichen Fonds Herald (Lux)-US Absolute Return beim Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA („Bankhaus Metzler“) eingegangen ist.

Pro Anteil wurden 874,96 USD ausgezahlt. Das Bankhaus Metzler hat den USD-Betrag ohne Kosten/ Gebühren zum Devisenkurs 1 EUR = 1,17035 USD in Euro konvertiert. Die Gutschrift bzw. Auszahlung erfolgt in Euro und somit können sich Wechselkurseffekte ergeben.

Kunden, die ein Cash-Konto beim Bankhaus Metzler unterhalten, erhalten die Gutschrift mit Valuta 25. Juli 2018 auf ihrem Cash-Konto. Somit können etwaige Auszahlungen per Zahlungsauftrag Cash-Konto ab dem 25. Juli 2018 erfasst bzw. vorgenommen werden. Für Kunden ohne Cash-Konto erfolgt die Auszahlung auf das hinterlegte Referenzkonto per 25. Juli 2018. Bei Depots mit einem Sperrvermerk, wie etwa im Rahmen einer Verpfändungsvereinbarung, erfolgt eine Wiederanlage in dem Fonds Metzler Euro Liquidity (WKN 976168).

Um mögliche zukünftige Zahlungen richtig berechnen zu können, bleibt der Anteilsbestand auch nach der ersten Auszahlung unverändert.

Ihre Anleger werden vom Bankhaus Metzler schriftlich über die Auszahlung informiert. Der Versand der Schreiben an die Kunden erfolgt am 25. Juli 2018 per Post, unabhängig davon, ob Ihre Kunden sich für den elektronischen Postversand entschieden haben.

Darüber hinaus erhalten Ihre Kunden mit separater Post eine Abrechnung über den Betrag, der gutgeschrieben wird. Diese Abrechnung wird bei Postbox-Kunden elektronisch zur Verfügung gestellt.

Zu Ihrer Information haben wir ein Muster des Kundenschreibens und der Abrechnung beigefügt.

Das Bankhaus Metzler ist gemäß der deutschen Steuergesetzgebung verpflichtet, Kapitalertragsteuer auf die Entschädigung zu zahlen. Da diese Regelung im vorliegenden Fall sowohl von uns als auch von anderen Banken als sehr unbefriedigend erachtet wird, haben die Bankenverbände das Bundesministerium der Finanzen um einen sogenannten Billigkeitserlass gebeten. Demnach könnte die Steuerzahlung ganz erlassen werden, wenn die Entschädigung steuerlich nicht als Ausschüttung aus einem Investmentfonds, sondern als Anschaffungskostenminderung qualifiziert werden würde, die dann nicht dem Abzug von Kapitalertragsteuer zu unterwerfen wäre.

Wir werden Ihre Anleger und Sie über das Ergebnis gesondert informieren. In der Zwischenzeit sollten Ihre Anleger keinen Einspruch bei ihrem zuständigen Finanzamt gegen den Steuerabzug einlegen.

Wird dem oben genannten Antrag auf Billigkeitserlass entsprochen, erfolgt seitens des Bankhauses Metzler die Erstattung des einbehaltenen Steueranteils.

Muster Ausschüttungsanzeige

Muster Kundenschreiben

11.07.2018 Metzler Fund Xchange Newsboard - Aktueller Stand zum Fonds Herald (Lux) US Absolute Return

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass laut Veröffentlichung der Liquidatoren aus Luxemburg voraussichtlich in Kürze eine erste Auszahlung aus dem in Liquidation befindlichen Fonds Herald (Lux) US Absolute Return erfolgen wird.

Pro Anteil sollen 874,96 USD ausgezahlt werden. Das Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA („Bankhaus Metzler“) wird den USD-Betrag ohne Kosten/ Gebühren in Euro umtauschen. Die Gutschrift bzw. Auszahlung erfolgt in Euro und somit können sich Wechselkurseffekte ergeben.

Kunden, die ein Cash-Konto beim Bankhaus Metzler unterhalten, erhalten die Gutschrift auf ihrem Cash-Konto. Für Kunden ohne Cash-Konto erfolgt die Auszahlung auf das hinterlegte Referenzkonto. Bei Depots mit einem Sperrvermerk, wie etwa im Rahmen einer Verpfändungsvereinbarung, erfolgt eine Wiederanlage in dem Fonds Metzler Euro Liquidity (WKN 976168).

Sobald das Bankhaus Metzler das Geld erhalten hat, wird das Bankhaus Metzler die Anleger schriftlich über die Auszahlung informieren. Darüber hinaus erhalten Ihre Kunden mit separater Post eine Abrechnung über die genaue Höhe der Entschädigung. Selbstverständlich werden wir Sie darüber auch per News informieren.

Der Versand der Schreiben an die Kunden erfolgt in jedem Fall per Post, unabhängig davon, ob Ihre Kunden sich für den elektronischen Postversand entschieden haben.

Das Bankhaus Metzler ist gemäß der deutschen Steuergesetzgebung verpflichtet, Kapitalertragsteuer auf die Entschädigung zu zahlen. Da diese Regelung im vorliegenden Fall sowohl von uns als auch von anderen Banken als sehr unbefriedigend erachtet wird, haben die Bankenverbände das Bundesministerium der Finanzen um einen sogenannten Billigkeitserlass gebeten. Demnach könnte die Steuerzahlung ganz erlassen werden, wenn die Entschädigung steuerlich nicht als Ausschüttung aus einem Investmentfonds, sondern als Anschaffungskostenminderung qualifiziert werden würde, die dann nicht dem Abzug von Kapitalertragsteuer zu unterwerfen wäre.

Wir werden Ihre Anleger und Sie über das Ergebnis gesondert informieren. In der Zwischenzeit sollten Ihre Anleger keinen Einspruch bei ihrem zuständigen Finanzamt gegen den Steuerabzug einlegen.

06.07.2018 Herald Lux - Case Update

Die Liquidatoren haben inzwischen mitgeteilt, dass der Auszahlungsbetrag pro Aktie im Rahmen einer ersten Ausschüttung US-Dollar 874,96 beträgt. Dies entspricht unserer Einschätzung in der Mitteilung vom 1. Juni 2018.

Das Gericht in Luxemburg hat diesen Ausschüttungsbetrag genehmigt. Die Liquidatoren haben nun angekündigt, "dass sie jetzt nach der Genehmigung der Auszahlung durch das Gericht mit der Ausschüttung beginnen werden".

Die Liquidatoren haben jedoch bislang keinen Zeitpunkt angegeben, wann die erste Ausschüttung tatsächlich erfolgen wird. Die Liquidatoren haben auch angekündigt, dass sie die Anteilseigner zu einem möglichen Verkauf der verbleibenden Forderungen konsultieren werden; dies kann gegebenenfalls weitere Ausschüttungen beschleunigen.

02.07.2018 Herald Lux - Case Update

Wie bereits in unserem letzten Update avisiert hat das Gericht am 28. Juni 2018 eine erste Auszahlung durch die Liquidatoren genehmigt.

Aktuell können wir Ihnen jedoch noch nicht mitteilen, zu welchem Zeitpunkt die Liquidatoren eine Auszahlung vornehmen. Wir werden Sie informieren, sobald wir hierzu Informationen haben.

18.06.2018 Herald Lux - Case Update

Wie wir Ihnen bereits in unserem Update vom 1. Juni 2018 mitgeteilt haben, haben die Liquidatoren am 31. Mai 2018 einen Antrag bei dem Gericht in Luxemburg gestellt, wonach die erste Auszahlung 70% betragen soll, was nach unseren Berechnungen zu einer Auszahlung von US-Dollar 874,- pro Anteil führen sollte.

Eine Entscheidung über den Antrag seitens des Gerichts wird am 28. Juni 2018 erwartet.

Leider haben die Liquidatoren nach wie vor keinen konkreten Termin genannt, wann mit einer Auszahlung zu rechnen ist.

01.06.2018 Herald Lux - Case Update

gerne möchten wir Sie über die heutige Veröffentlichung auf der Webseite der Liquidation von Herald (Lux) informieren.

Die Liquidatoren haben mitgeteilt, dass diese gestern einen Antrag bei Gericht in Luxemburg gestellt haben, um eine gerichtliche Genehmigung der Auszahlung zu erwirken; gemäß den Liquidatoren findet ein Gerichtstermin in den nächsten Wochen statt. Die erste Ausschüttung soll danach 70% des Nettoinventarwertes betragen, was unseren Berechnungen zufolge rund US-Dollar 874,- pro Anteil entspricht. Von dem Nettoverlust des Fonds in Höhe von insgesamt US-Dollar 255,6 Millionen werden US-Dollar 173.296.800,- ausgeschüttet, was einer Quote von 67,8% entspricht.

Da die meisten Anleger in Euro investiert haben, hat der US-Dollar/Euro Umtauschkurs zum Zeitpunkt der Auszahlung Einfluss auf den Ausschüttungsbetrag und damit auf die Rückerstattungsquote im Verhältnis zu Ihrem ursprünglichen Investment.

Wir gehen auf Grundlage unserer Berechnungen davon aus, dass die erste Ausschüttung dem Betrag entsprich, den der Fonds mit geringfügigen Abzügen von Dritter Seite erhalten hat (z.B. Irvin Picard, HSBC).

Leider haben die Liquidatoren nach wie vor nicht mitgeteilt, wann mit einer ersten Zahlung zu rechnen ist..

11.05.2018 Herald Lux - Case Update

Nachdem alle Vergleiche von dem Gericht in Luxemburg genehmigt und alle anhängigen Verfahren rechtswirksam zurückgenommen wurden, gibt es aus unserer Sicht keinen weiteren Hinderungsgrund, warum die Liquidatoren die erste Auszahlung an die Anleger nicht vornehmen können.

Die Liquidatoren haben wohl erst kürzlich das Gericht in Luxemburg gebeten, die erste Auszahlung an die Anleger zu genehmigen. Leider äußern sich die Liquidatoren jedoch weder zu dem Auszahlungsdatum, noch zu der Auszahlungshöhe.

Unsere Anwälte haben ein Schreiben mit entsprechenden Nachfragen an die Liquidatoren adressiert. Sobald wir eine Rückmeldung haben, werden wir Sie informieren.

23.04.2018 Herald Lux - Case Update

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Luxemburger Gericht mit Entscheidung vom 20. April 2018 die Klagerücknahme unserer Mandanten gegen den Fonds formell anerkannt hat und damit im Rahmen des von Ihnen abgeschlossenen Vergleichs der letzte prozessuale Schritt getan ist.

Vor dem Hintergrund dieser Gerichtsentscheidung steht einer Auszahlung durch die Liquidatoren des Fonds nichts mehr im Wege. Wir werden keinen weiteren Aufschub der den Anlegern zustehenden Auszahlung seitens der Liquidatoren dulden.

14.03.2018 Herald Lux - Case Update

Wie in unserem letzten Fall Update bereits berichtet, fand am 7. März 2018 eine Anhörung vor dem Luxemburger Gericht statt, bei der die Klagerücknahme seitens unserer Kunden und die Zustimmung seitens der Liquidatoren und HSBC erklärt wurden. Ziel dieses letzten formellen Schrittes ist es, dass das Klageverfahren gemäß dem Vergleich beendet wird.

In der Anhörung haben alle Parteien dem Gericht mitgeteilt, dass diese mit der Rücknahme der Klage einverstanden sind; die ordnungsgemäße Erklärung der Klagerücknahme seitens der Kläger wurde von den Liquidatoren und HSBC bereits im Sommer 2017 geprüft.

Das Gericht hat mitgeteilt, dass dieses am 20. April 2018 in der Sache entscheiden wird.

Generell sind wir nicht der Meinung der Liquidatoren, dass diese Entscheidung abgewartet werden muss, bevor eine Auszahlung stattfinden kann. In jedem Fall ist aus unserer Sicht jede weitere Verzögerung einer Auszahlung nach der Entscheidung des Gerichts unverständlich. Die Liquidatoren haben die Möglichkeit bereits alles vorzubereiten, damit eine Auszahlung zeitnah nach der Entscheidung am 20. April stattfinden kann. Die Luxemburger Anwälte, die uns in der Sache vertreten, werden ein entsprechendes Schreiben an die Liquidatoren schicken, um einer weiteren Verzögerung der ersten Auszahlung entgegenzuwirken.

06.03.2018 Herald Lux - Case Update

Unsere Anwälte haben zeitnah nach der Genehmigung des Vergleichs durch das Gericht in Luxemburg und der Finalisierung der Vergleichsunterlagen die Rücknahme der Klage gegenüber dem Gericht erklärt. Dieser Schritt ist Teil des Vergleichs und führt zu einer Beendigung der Klage, die ursprünglich von den Mandanten von Deminor angestrengt wurde.

Das Gericht in Luxemburg hat für den 7. März 2018 eine Anhörung angesetzt. In dieser Anhörung wird das Gericht sich Gewissheit verschaffen, dass alle Parteien der Beendigung des Klageverfahrens zustimmen und dass alle entsprechenden Erklärungen vorliegen. Wir gehen davon aus, dass das Gericht dann zeitnah über die Klagerücknahme formell entscheiden wird.

Es ist bis zu einem gewissen Grad verständlich, dass die Liquidatoren von Herald Lux mit der Auszahlung abwarten wollen, bis die Klage formell zurückgenommen ist. Sie hätten aber die Auszahlung auch schon nach Abschluss des Vergleichs am 31. Januar 2018 vornehmen können. Es ist uns aber leider nicht möglich, den Prozess an dieser Stelle zu beschleunigen.

Nach der letzten Zahlung aus der Madoff Insolvenzmasse in den USA an Herald Lux gehen wir auf Grundlage der Informationen, die von den Liquidatoren auf der Anteilseignerversammlung am 19. September 2017 bereitgestellt wurden, davon aus, dass die Auszahlung mehr als 65% des letzten Nettowertes der Anteile („net asset value“) betragen wird (der letzte Nettowert der Anteile war EUR 1.047,86).

Die Liquidatoren werden voraussichtlich kurze Zeit nach der formellen gerichtlichen Bestätigung der Klagerücknahme Datum und die tatsächliche Höhe der Ausschüttung mitteilen. Dies gilt umso mehr, als dass Herald Lux aus der 9. Picard’schen Auszahlung jüngst weitere 8,7 Millionen US-Dollar zugeflossen sind. Vorbehaltlich keiner weiteren Verzögerung gehen wir davon aus, dass die Auszahlung im April 2018 erfolgen wird.en.

31.01.2018 Herald Lux - Case Update

In Folge der Genehmigung der Vergleichsvereinbarungen (d.h. dem Vergleich zwischen dem Fonds und einigen seiner Dienstleister einerseits sowie zwischen Ihnen, dem Fonds und HSBC andererseits) durch das Bezirksgericht Luxemburg vom 6. Dezember 2017 haben sich die Anwälte aller Parteien gestern in Luxemburg getroffen, um die Sache abzuschließen. Unsere luxemburgischen Anwälte Luc Schaack und Jonathan Michel nahmen an dem zu diesem Zweck anberaumten Treffen teil. Es ist vorgesehen, dass eine erste Ausschüttung im ersten Quartal 2018 erfolgen soll. Wie schon früher mitgeteilt, beabsichtigen die Liquidatoren eine erste Ausschüttung in Höhe von 64% der Verluste des Fonds vorzunehmen. Bezüglich dem weiteren Vorgehen bestand Einigkeit zwischen allen Parteien.

06.12.2017 Herald Lux - Case Update

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Bezirksgericht in Luxemburg einerseits nicht nur die zwischen Ihnen, den Liquidatoren und der HSBC getroffenen Vergleichsvereinbarungen formell genehmigt hat, sondern darüber hinaus auch die zwischen den Liquidatoren, HSBC und den anderen Dienstleistern.

Folglich gehen wir davon aus, dass das Verfahren zum Ende Januar 2018 final beendet werden kann. Inmittelbar danachwerden unsere luxemburgischen Rechtsanwälte (RA Luc Schaack und RA Jonathan Michel), die Ihre Interessen vertreten, beim Bezirksgericht von Luxemburg einen weiteren Antrag stellen, den Fall gegen HSBC und Herald Lux ​​formal abzuschließen. Sobald das erledigt sein wird haben die Liquidatoren verlautbart, dass sie den Auszahlungsprozess unmittelbar beginnen werden. Nach unserer Einschätzung dürfte damit gewährleistet sein, dass eine erste Auszahlung im Laufe des Februar oder März 2018 erfolgen könnte.

Zur Erinnerung, die Insolvenzverwalter beabsichtigen, eine erste Ausschüttung in Höhe von 64% der Verluste des Herald Lux vorzunehmen.

27.10.2017 Herald Lux - Case Update

Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, muss der Vergleich, den wir mit der Gegenseite erreicht haben, durch das für die Insolvenz zuständige Gericht in Luxemburg formell genehmigt werden. Dazu haben unsere luxemburgischen Anwälte, die Liquidatoren des Fonds und HSBC die Vergleichsunterlagen bei Gericht eingereicht und gestern fand diesbezüglich eine Anhörung vor dem Gericht in Luxemburg statt. Die Entscheidung des Gerichts bezüglich der Genehmigung wird am 30. November 2017 erwartet.

Nach einer Einspruchsfrist gegen die Entscheidung von 15 Tagen werden unsere luxemburgischen Anwälte und die Gegenseite die Klagerücknahme gegen HSBC und Herald Lux erklären. Nach einer erneuten gerichtlichen Anhörung trifft dann das Gericht eine finale Entscheidung in der Sache. Wir rechnen damit, dass das Gericht diese letzte Entscheidung in der Sache im Januar / Anfang Februar 2018 fällt. Sobald diese Entscheidung bestandskräftig geworden ist, haben die Liquidatoren des Fonds angekündigt, mit der Auszahlung der Schadenssumme an die Anleger zu beginnen.

21.09.2017 Herald Lux - Case Update

  • Am 19. September 2017 fand eine Anlegerversammlung von Herald Lux statt; an der Versammlung nahm Deminor für die vertretenen Anleger teil.
  • Nach luxemburgischem Recht müssen die Vergleiche, die zwischen verschiedenen Parteien in der Sache geschlossen wurden, von dem zuständigen Gericht in Luxemburg formal genehmigt werden.
  • Vorausgesetzt es liegt eine Genehmigung der Vergleiche durch das Gericht vor, haben die Insolvenzverwalter angekündigt, eine erste Auszahlung im ersten Quartal 2018 vornehmen zu wollen.
  • Nach Einschätzung der Insolvenzverwalter wird die erste Auszahlung voraussichtlich 64 % des Verlusts des Fonds (und damit in selber Größenordnung auch des investierten Kapitals der Anleger) betragen.
  • Abhängig davon, ob der Insolvenzanspruch des Fonds gegen den US Treuhänder („customer claim“) verkauft wird, gehen die Insolvenzverwalter davon aus, dass die gesamte netto Auszahlung aus der Insolvenzmasse zwischen 80 % und 107 % des investierten Kapitals beträgt. Die Insolvenzverwalter werden in den nächsten Wochen Anleger im Hinblick auf den Verkauf des Anspruches („customer claim”) befragen.
  • Das Insolvenzverfahren in Sachen Herald Lux in Luxemburg ist streng von dem Entschädigungsverfahren in Sachen Madoff-Victim-Fund in den USA zu trennen. Eine Auszahlung durch den Madoff-Victim-Fund hat keine direkte Auswirkung auf das Insolvenzverfahren in Luxemburg.

1. Vergleich zwischen Herald Lux, HSBC und einigen anderen Dienstleistern

Wie wir Ihnen bereits mitgeteilt haben, haben Herald Lux, HSBC und andere Dienstleister am 31. Mai 2017 einen Vergleich geschlossen.

Inhalt dieses Vergleichs ist es, dass HSBC an Herald Lux eine Summe von US-Dollar 23,5 Millionen bezahlt. Darüber hinaus werden die Fondsanteile von Anteilseignern, die in enger Beziehung zur Bank Medici stehen, nicht an einer Entschädigung partizipieren. Dadurch wird die Zahl der Anteile, die an einer Ausschüttung teilnehmen, verringert; insofern kommt die Reduzierung der Anteile den restlichen Anteilseignern zu Gute. Gemäß den Insolvenzverwaltern haben diese beiden Vereinbarungen den Effekt, dass der Insolvenzmasse rund US-Dollar 30 Millionen mehr für die Ausschüttung an die restlichen Anteilseigner zur Verfügung stehen.

In den nächsten Tagen werden die Insolvenzverwalter die Vergleichsunterlagen dem Gericht zur Genehmigung des Vergleichs vorlegen. Das Gericht wurde bereits über den Inhalt des Vergleichs und den Status der Abwicklung informiert. Wir gehen aufgrund der aktuellen Informationslage davon aus, dass das Insolvenzgericht frühestens Anfang Dezember eine Entscheidung bezüglich der Genehmigung treffen wird.

2. Vergleich zwischen den Anlegern, die von Deminor vertreten werden, HSBC und Herald Lux

Im Frühjahr und Sommer 2017 kam es verschiedentlich zu unvorhergesehenen Verzögerungen der Prüfung der Vergleichsunterlagen durch die Gegenseite. Bislang wurden 97 % der Vergleichsunterlagen der Mandanten von Deminor geprüft und von HSBC und den Herald Lux Insolvenzverwaltern gegengezeichnet. Nur in rund 25 Fällen sind die Vergleichsunterlagen nicht komplett und alle Parteien haben zugestimmt, dass diese Verzögerung das weitere Verfahren nicht weiter aufhalten soll.

Ebenso wie bei dem Vergleich oben, muss auch dieser Vergleich von dem Gericht in Luxemburg genehmigt werden. Die Parteien haben vorgesehen, dass die Anhörung bei dem Gericht in Luxemburg bezüglich dieses Vergleichs zusammen mit dem Hauptvergleich wahrscheinlich schon Ende Oktober stattfindet.

Das Gericht wird vor einer Entscheidung jeden einzelnen Fall prüfen. Wir gehen davon aus, dass dies mindestens bis Anfang Dezember dauern wird. Wenn eine Genehmigung der Vergleiche seitens des Gerichts vorliegt, wird unser Rechtsanwalt Luc Schaack nach einer vorgeschriebenen Wartefrist von 15 Tagen, die Klage gegen HSBC und den Fonds zurücknehmen. Nach einer weiteren Anhörung wird das Gericht das Klageverfahren dann beenden. Diese Entscheidung des Gerichts wird voraussichtlich Ende Januar bzw. Anfang Februar fallen. Sobald diese Entscheidung rechtskräftig geworden ist, haben die Insolvenzverwalter angekündigt, mit der Auszahlung zu beginnen.

3. Voraussichtlicher Zeitplan für die erste Auszahlung

Angesichts der Gerichtsverfahren, die in den nächsten Wochen in Luxemburg stattfinden, glauben die Insolvenzverwalter, dass eine erste Auszahlung im ersten Quartal 2018 erfolgen kann.

4. Höhe der Auszahlung

Die Insolvenzverwalter wollen zunächst eine erste Auszahlung in Höhe von 64 % des Verlusts des Fonds (und damit in selber Größenordnung auch des investierten Kapitals der Anleger) vornehmen.

Diese Auszahlung aus der Insolvenzmasse ist nicht die letzte Auszahlung, da eine weitere Einzahlung in den Fonds seitens des US Treuhänders aussteht. Alternativ, auch um den Abwicklungsprozess zu beschleunigen, überlegen die Insolvenzverwalter den Anspruch des Herald Lux Fonds gegen den US Treuhänder zu verkaufen. Diesbezüglich werden die Insolvenzverwalter größere registrierte Anleger in den nächsten Wochen kontaktieren, um zu sehen, ob diese einem Verkauf zustimmen würden.

Nach Einschätzung der Insolvenzverwalter würde bei einem Verkauf des Anspruches insgesamt „80 % plus X“ des Verlusts des Fonds (und damit in selber Größenordnung auch des investierten Kapitals der Anleger) an die Anleger ausgeschüttet werden können (abzüglich der bislang unbekannten ­Gebühren für die Insolvenzverwalter); wenn der Anspruch dagegen nicht verkauft wird und die Anteilseigner die Auszahlung durch den Treuhänder in den USA abwarten, würde der Betrag nach Einschätzung der Insolvenzverwalter bis zu 107 % betragen (abzüglich der bislang unbekannten Gebühren für die Insolvenzverwalter).

02.06.2017 Herald Lux - Case Update

Herald (Lux) liquidators reach settlement with parties involved in Luxembourg proceedings

LUXEMBOURG, June 02, 2017 - The Court appointed liquidators to Herald (Lux) Ferdinand Burg and Carlo Reding (Grant Thornton Luxembourg) are pleased to announce that they have reached a settlement agreement with the parties involved in the Luxembourg proceedings which the liquidators initiated on 17th March 2010.

The settlement agreement will ascertain that a considerable contribution will be made to the estate of Herald(Lux) which will come in addition to the funds received in performance of the settlement that the liquidators entered into with Irving H. Picard, Trustee for the Estate of Bernard L. Madoff Investment Securities LLC (BLMIS) in New York on December 12th, 2014.

The settlement remains subject to approval by the Luxembourg District Court. The hearings are expected to take place in June 2017.

24.02.2017 Herald Lux - Case Update

Deminor Vergleichunterlagen

14.02.2017 Herald Lux - Case Update

Highlights

  • Die Parteien haben sich auf die finalen Vertragstexte für den Vergleich geeinigt; diese werden Ihnen in den nächsten zwei Wochen per Post zur Unterschrift zugeschickt.
  • Wir rechnen aktuell damit, dass die erste Auszahlung im Frühjahr 2017 erfolgen kann.

In unserem Case-Update von September und Dezember 2016 haben wir Sie über die Fortschritte bei den Vergleichsgesprächen und die verhandelten Bedingungen in Sachen Herald Lux informiert.

Wir freuen uns, Ihnen jetzt mitteilen zu können, dass wir jetzt mit den anderen Vergleichsparteien eine Einigung bezüglich der Vertragstexte erzielt haben; um an dem erzielten Vergleich teilzuhaben und eine entsprechende Auszahlung zu erhalten, müssen Sie diese Unterlagen noch unterschreiben und an uns zurückschicken.

Sie erhalten die Unterlagen in den nächsten zwei Wochen per Post nachdem diese vom Französischen, der Gerichtssprache in Luxemburg, ins Deutsche übersetzt wurden. Für die Kunden, die mit einem Anlageberater zusammen arbeiten, stimmen wir aktuell den Prozess ab, wie die Unterlagen zu Ihnen kommen. Sobald wir die unterschriebenen Vergleichsunterlagen zurück erhalten haben, werden wir diese dem Luxemburger Gericht und den anderen Vergleichsparteien zur Prüfung und Genehmigung vorlegen. Zusammen mit den Vergleichsunterlagen informieren wir Sie über die Frist zur Unterzeichnung und Rücksendung der Unterlagen an uns.

Wie Sie bereits wissen, können die Liquidatoren den Betrag zwei Wochen nachdem das Gericht den Vergleich genehmigt hat auszahlen, vorausgesetzt dass alle von uns vertretenen Geschädigten die Vergleichsvereinbarung unterschrieben und an uns zurückgeschickt haben. Wir gehen davon aus, dass die erste Zahlung dann im Frühjahr 2017 geleistet werden kann.

27.12.2016 Herald Lux - Case Update

  • Die Verhandlungen mit bestimmten Parteien führten zu Verzögerungen bei der Durchführung des Vergleichs
  • Die Diskussionen mit allen Parteien im Zusammenhang mit dem Vergleich sind nun abgeschlossen
  • Informelle Annahme des globalen Vergleichs durch das Luxemburger Gericht wurde erreicht
  • Einige regulatorische Formalitäten müssen noch erfüllt werden
  • Deminor erwartet die Aussendung der Vergleichsvereinbarungen zwecks Unterzeichnung durch seine Kunden für Januar 2017
  • Infolge von Verzögerungen werden Zahlungen an die Herald-Investoren nicht vor dem Ende des Monates Februar 2017 erwartet

Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Deminor.

 

29.09.2016 Herald Lux - Case Update

  • Bereits vor dem Sommer dieses Jahres lag ein grundsätzliches Verständnis über einen umfassenden Vergleich vor
  • Über die konkrete Ausgestaltung des Vergleichs wurde während der Sommermonate 2016 diskutiert und die Verhandlungen sind nun weit fortgeschritten
  • Deminor rechnet damit, seinen Kunden einen Entwurf der Vergleichsvereinbarung im November 2016 übermitteln zu können
  • Um bei der Ausschüttung der Gelder berücksichtigt zu werden, muss jeder einzelne von Deminor vertretene Geschädigte einen eigenen Vergleichsvertrag unterzeichnen
  • Die am Vergleich teilnehmenden Parteien werden im November 2016 den Vergleich  dem Luxemburger Gericht zur Billigung vorlegen
  • Die abschließende Umsetzung des Vergleichs wird zum Jahresende erwartet
  • Die Ausschüttung der Gelder erfolgt nach der gerichtlichen Billigung und Unterzeichnung der Vergleichsvereinbarungen durch alle Parteien (auch durch die Kunden von Deminor)

Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Deminor.

 

23.06.2016 Herald Lux - Case Update

Am 09.06.2016 fand ein Informationsaustausch mit Deminor statt, in dessen Verlauf sich für Anleger des Herald Lux. weiterführende Ergebnisse zum Fortgang der Insolvenz-Abwicklungsangelegenheit ergeben.

  • Es wurden Vereinbarungen zwischen den Anwälten von Deminor – die eine Vielzahl von geschädigten Anlegern vertreten-  und den “anderen Parteien“ unterzeichnet. Der wichtigste Vertragspartner (die Depotbank) sieht sich nun aufgrund der Einbeziehung der Partei Deminor tatsächlich in der Lage, einen Vergleich zu schließen. Damit sind nun die Hindernisse für die angekündigtre (erste) Auszahlung beseitigt.
  • Sollte es gelingen, den Vergleichsvertrag noch VOR den Gerichtsferien in Luxemburg vom Amt absegnen zu lassen, so wird die Zahlung Mitte bis Ende Oktober erfolgen können. Gelingt dies nicht, so rechnet Deminor mit einer ersten Auszahlung spätestens bis Ende dieses Jahres. Auf der Basis der Einigung mit der “Depotbank” wird nach Berechnungen von Deminor die erste Zahlung höher sein, als die Quote, wie sie in der Versammlung vom Dezember 2015 seitens der Liquidatoren in Aussicht gestellt wurde!
  • Deminor hat erwirkt, dass die beiden Parteien, die sich seinerzeit den Interviews durch die US-Anwälte verweigerten (sog. „bad faith-Parteien“)von den Entschädigungen ausgeschlossen werden.
  • Eine zweite Zahlung wird im Laufe des nächsten Jahres erwartet.
  • WICHTIG für alle unmittelbar Geschädigten, also diejenigen, die den Fonds HERALD LUX direkt (also nicht mittelbar über z.B. einen Dachfonds) haben: Die Depotbank verlangt von jedem (!) Anleger eine schriftliche Bestätigung, dass gegen die Zahlung des Vergleichsbetrages die Klage verbindlich zurückgezogen wird. Deminor wird in den nächsten Wochen hierüber informieren und alle Mandanten entsprechend anschreiben.

17.12.2015 Herald Lux - Case Update

  • Die Insolvenzverwalter des Herald Lux haben am 15. Dezember 2016 eine Aktionärsversammlung abgehalten
  • Erste Auszahlung wird für frühestens März 2016 erwartet
  • Eine erste Auskehrung könnte 50% des letzten Inventarwertes erreichen
  • Vergleichsverhandlungen mit dritten Parteien sind fortgeschritten. Es wird erwartet, dass sie im Januar oder Anfang Februar abgeschlossen sein werden
  • Die Insolvenzverwalter haben die Rechnungslegung zum aktuellen Status des Liquidationsverfahrens erbracht

Deminor

23.01.2015 ORDERED, that the Agreement between the Trustee and Herald (Lux) is hereby approved and authorized

Bedeutender Schritt für die Auszahlung von Teilentschädigungen aus der Insolvenzmasse Madoffs in den USA: das "United State Bankruptcy Court" in NY genehmigt die Verträge zwischen den Insolvenzverwaltern des HERALD LUX-Publikumsfonds und dem Massewalter in USA Erving Picard. Damit stehen der Auszahlung von 111.000.000 US$ an den Fonds nur noch die Gerichte in Luxemburg entgegen, die diese Causa jedoch bereits am 05.02. auf dem Richtertisch haben!

Ein analoges Posting erfolgte auch bei Facebook. Es ist nach wie vor wichtig, daß das Posting nicht nur geliked sondern auch geteilt wird, weil ja der (öffentliche) Druck auf die HSBC noch immer hoch sein muss, denn deren „Beitrag“ zur Entschädigung steht ja noch immer aus! Daher die Bitte an alle follower, dies nach Möglichkeit auch zu tun:

Facebook

Gerichtsentscheidung (PDF englisch)

12.12.2014 Endlich am Ziel

Was für eine Ironie: auf den Tag genau 6 (sechs!) Jahre nach diesem nach wie vor unfassbaren, ersten Totalverlust in einem Publikumsfonds, die in dieser rechtlichen Ausgestaltung eingeführt wurden, damit sich Betrügereien wie in der legendären Pleite von IOS (1971) nie mehr wiederholen sollen, stehen wir heute nun endlich am Ziel!

Wie angekündigt wird der HERALD LUX am Insolvenzvermögen der vom US-Insolvenzanwalt Picard aufgebrachten Gelder partizipieren. Seit heute Abend 17:30 Uhr ist es offiziell und damit für Sie alle auch endlich greifbar: der Fonds erhält eine Anerkennung von 90% seines Volumens, die an der Insolvenzmasse des in den USA zusammengebrachten Madoff-Vermögens teilhaben werden. Bitte sehen Sie hierzu die offizielle Verlautbarung der Insolvenzverwalter des HERALD LUX, Carlo Reding und Ferdinand Burg:

Herald (Lux) liquidators reach settlement with Madoff Trustee for US $ 230 Million (PDF englisch)

10.12.2013

US-JUSTIZMINISTERIUM öffnet den MADOFF VICTIM FUND zur Entschädigung!
2,35 MRD USD FLIESSEN AN MADOFF-OPFER

Nähere Informationen unter www.madoffvictimfund.com.

Belgische Anlegerschutzgemeinschaft Deminor hilft deutschen Betroffenen bei der Anspuchstellung. Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Wichtige Fristangelegenheit zur Anspruchstellung für Deutsche Anleger!

20.03.2013

Fragen und Antworten für betroffene Kunden - März 2013

11.12.2008

Die Mitteilung über den Betrugsfall Madoff wird veröffentlicht

Heute

3817 Tage später gibt es noch keine Lösung für die Anleger der UCITS III Fonds Herald (LUX) Absolute Return Fund und Thema Fund.

Wir fordern die volle Entschädigung der Anleger der vom Madoff-Betrug betroffenen Fonds Herald (LUX) Absolute Return und Thema Fund!

Schließen Sie sich unserer Forderung an, registrieren Sie sich!

Flyer zum HSBC-Versagen